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© 1990-2007 Rolf Reinhold
Created at 07 Aug 2007

    "Was auch immer Sie tun, 
es ist jedesmal Ihre eigene Entscheidung, ... ausnahmslos!"
 
 
 
 
 

'Mensch Moses'

... ist der erste 'Ansatz zu einer ausgesprochen eigenen Sicht der Dinge', an den ich mich erinnern kann. Dass bemerkenswerteste daran ist, dass sich ein sechsjaehriger Junge das nicht hat ausreden lassen. Versuche dazu gab es damals sicherlich und auch spaeter immer wieder.


Meine Mutter, die ich dazu leider nicht mehr genauer dazu befragen kann, hat mich nach meinem zehnmonatigen Aufenthalt in zwei 'Heilanstalten' (wegen TBC) sicherlich schon einmal auf die Schule vorbereiten wollen, als sie mich in den 'Kindergottesdienst' der, unserer Wohnung gegenueberliegenden, Kirche schickte.

Als es da um 'Die zehn Gebote' und ihre Praesentation durch Moses ging, fragte ich, ob Moses denn auch ein Mensch gewesen sei. Mir musste wohl durch den Kopf gegangen sein, dass seine Behauptung, 'Gott' habe ihm die Tafeln übergeben, ja auch durchaus etwas anderes als 'Bericht' haette gewesen sein koennen. Vermutlich habe ich zuerst gefragt "Woher WISSEN wir denn, DASS das tatsaechlich so war?" und erst auf die entgegegengebrachten Einwaende hin "War Moses denn ein MENSCH?".
Was im Anschluss daran ablief, erinnere ich nicht mehr, auszer der Tatsache, dass ich den 'Kindergottesdienst' nie wieder besuchte. Es mag sein, dass ich mich, die Diakonin sich oder meine Mutter sich geweigert hatte, den vermutlich daraus entstandenen Konflikt noch einmal zu riskieren. Einer Tatsache bin ich mir jedoch sicher: Meine Mutter hat niemals Ansaetze dazu gemacht, mir solcherlei Sichten auszureden.

Die 'Tragweite' dieser Sicht und Einsicht ist fuer mein ganzens Leben praegend gewesen. Sie konsequent zu denken und anzuwenden hatte weitgehende Folgen, sowohl fuer meine schulische als auch meine berufliche, nicht zuletzt auch fuer meine 'menschliche' Entwicklung.


Die Konsequenz dieses Gedankens "Alles, was ein Mensch sagt, kann auch anders gewesen sein" fuehrte vermutlich dazu, dass ich nie 'glauben' konnte, ohne jedoch je 'ein misstrauischer Mensch' gewesen zu sein. Aber sie fuehrte dazu, dass ich 'immer alles unter Vorbehalt' entgegennahm, was auch immer irgendein Mensch mir als 'Tatsache' praesentierte.


Der 'radikale Konstruktivist' Heinz von Foerster drueckte es so aus: "Alles, was gesagt wurde, wurde von einem Menschen gesagt!". Das gilt sicherlich auch fuer 'alles Geschriebene'.

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Last updated at 07 Aug 2007 

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